Drohnenverordnung: Ab heute gelten neue Regeln für Drohnen

Werbeanzeige

Am gestrigen Tag wurden die Änderungen der sogenannten Drohnenverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Der Bundesrat hat dem angepassten Entwurf von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zugestimmt. Genau genommen betreffen die Änderungen die Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO) sowie die Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO).

Für Piloten und Steuerer von Multicoptern oder Starrflüglern ändert sich einiges. Wir raten daher, die Gesetze gewissenvoll zu studieren und auf das eigene Tun und Handeln zu übertragen. Sicherlich, es handelt es sich um Gesetze, dessen Paragraphen nicht nur untereinander verknüpft sind sondern ebenso viele Fragen durch schwammige Formulierungen offen lassen. Wer ganz sicher gehen möchte erwirbt die aktuellen Kommentare der jeweiligen Gesetze, auch wenn die Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten nur einen Bruchteil der Gesetze ausmachen. Etwas einfacher dürfte sich der Besuch einer Schulung oder eines Seminares zu diesem Thema gestalten, deren Veranstalter am Markt derzeit wie Pilze aus dem Boden schießen. Hier lohnt sich der Vergleich des Preis-/Leistungsverhältnisses.

Weiterführende Links:

Die Gesetze LuftVO und LuftVZO wurden – erreichbar durch folgende Links – noch nicht aktualisiert (Stand vom 07.04.2017):

Ein Gedanke zu „Drohnenverordnung: Ab heute gelten neue Regeln für Drohnen

  • 11.05.2017 um 14:42
    Permalink

    Das alles haben wir wieder mal denen zu verdanken, die meinen mit der Drohnenfotografie das schnelle Geld zu machen. Fünf Bilder für 100€. All diejenigen die sich mit ihrem weissen Plastikgeflügel über alles bisherige drüberhinweg gesetzt haben. Auf der Strecke bleiben die professionellen Drohnenpiloten, die viel Geld in einen Multicopter investiert hatten. Dabei viel Zeit für Schulungsmaßnahmen aufwendeten, teure Versicherungen abgeschlossen haben und alles machen, dass ja nichts schief läuft. Genau wir professionelle Drohnenpiloten, die ja wissen was gemacht werden darf und was nicht, werden nun auf eine Stufe mit denen gestellt die sich bisher um nichts kümmerten. Genau so wird es weitergehen, wenn der Gesetzgebern die illegalen nicht härter bestraft.
    Abgesehen davon das jeder Feuerwehrler, THW’ler nicht mal eine Eignung nachweisen muss. Wieso nicht? Sind die Leute dafür geboren? Achja, wenn sie schon im Katastropheneinsatz sind, dann kann ja nichts mehr passieren, oder wie.wird hier gedacht —++ und wieder sind die Gewerbetreibenden aussen vor. Das Geschäft ist auch futsch. Vielen Dank für den tollen Gesetzentwurf.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*