Facebook-Drohne absolviert Jungfernflug

Eine Drohne namens Aquila, ein Social Network namens Facebook. Ein entlegener Ort ohne jeglichen digitalen Kontakt zur Außenwelt. Wie passt das nur alles zusammen?

Facebook möchte Internetzugang mit einer Drohne in entlegene Regionen bringen. Ist Facebook wirklich so ein Wohltäter? Wohl kaum. Das Unternehmen möchte nur die ganze Welt vernetzen und denjenigen Milliarden Menschen einen Zugang zum Internet ermöglichen, welche nicht das Geld dafür aufbringen können oder deren Infrastruktur es einfach nicht hergibt. Die Kosten, für um die Erde kreisenden Drohnen – um entlegene Orte mit dem Internet zu verbinden, scheinen gering für das, was Facebook an Werbe-Einnahmen durch erhöhte Reichweite erwarten kann.

Erster Jungfernflug absolviert

Die Facebook-Drohne Aquila hat jetzt ihren ersten Jungfernflug in niedriger Höhe absolviert und war dabei 96 Minuten in der Luft geblieben. Die Drohne habe dabei Strom von etwa 2000 Watt benötigt. Die Drohne soll später im Realbetrieb monatelang in 27 Kilometer Höhe über der Erde kreisen und  das Internet via Signale mit der Erde verbinden. Diese Signale sollen für eine schnelle Internetverbindung sorgen, wobei die Drohne die Antenne darstellen soll. In dieser Höhe wird ein Stromverbrauch von 5.000 Watt angegeben.

Plan kommt nicht überall gut an

Der Plan von Facebook, weltweit Internet anzubieten, kommt nicht überall gut an. Indien beispielsweise hat die Pläne abgelehnt, da befürchtet wird, Facebook könnte durch Forcierung eigener Angebote seine Macht missbrauchen.

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