Österreich: Drohnen als fester Bestandteil im Verkehrsnetz

Claudia Schmidt, Verkehrssprecherin der ÖVP aus Österreich denkt in Sachen Drohnen einen Schritt weiter und fordert die Integration in das herkömmliche Verkehrsnetz. Die Einbindung in das bestehende Verkehrskonzept könne durch Flugkorridore in der Nähe von Autobahnen oder Zugtrassen erfolgen.

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Wenn es nach Claudia Schmidt (ÖVP) geht, sollen europaweit neben Autobahnen Flugkorridore für Drohnen entstehen. (Foto: Amazon)

Nicht nur in Österreich

Dabei geht die Verkehrssprecherin der Österreichischen Volkspartei soweit, dass die Einbindung in das Netz nicht nur in Österreich sondern Europaweit dringend geboten sei. Denn sie sieht schon jetzt Drohnen als festen Bestandteil im europäischen Verkehrskonzept für die Logistik der Zukunft.

Ein Konzept für das 21. Jahrhundert

Schmidt verhandelt in der Europäischen Volkspartei (EVP) das Zukunftskonzept des europäischen Güterverkehrs. Die Politikerin ist davon überzeugt, dass Drohnen schon in wenigen Jahren eines der bedeutendsten Gütertransportmittel in Europa sein werden. Dazu würde es sich anbieten, Flugkorridore für Drohnen in der Nähe der bereits vorhandenen Infrastruktur wie Autobahnen, Bahnhöfe und Zugtrassen einzuplanen.

Schmidt machte deutlich, dass ein Konzept für das 21. Jahrhundert und nicht für das 20. Jahrhundert benötigt wird. Ohne die rechtzeitige Integration von Drohnen würde das nicht funktionieren. Im Parlament soll das Zukunftskonzept für den europäischen Güterverkehrs am Ende dieses Jahres beschlossen werden.

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