Drohnenindustrie wird von kleinen Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor dominiert

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Der Drohnenmarkt in Deutschland wird von kleinen Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor dominiert. Dieses Ergebnis geht aus einer Datenerhebung über das Onlinepanel DrohnenStudie hervor, an der 186 Unternehmensvertreter teilgenommen haben. Ziel der Studie war es in Erfahrung zu bringen, welche Unternehmensbereiche und geschäftliche Ausrichtungen von Marktteilnehmern das größte Potenzial aufweisen. Zugleich spiegeln die Ergebnisse den Status quo der Unternehmen im deutschen Drohnenmarkt wider.

Die neueste DrohnenStudie - Drohnen, der Markt und seine Player
Die neueste DrohnenStudie – Drohnen, der Markt und seine Player

Die Betrachtung der am Markt beteiligter Unternehmen hat bislang noch keinen hohen Stellenwert eingenommen. Im Fokus stehen bisher nur Anwendungs- und Forschungsfelder wie beispielsweise Logistik, Infrastruktur und Landwirtschaft. Dabei ist von der Herstellung bis zum kommerziellen Einsatz von Drohnen ausschließlich der gewerbliche Sektor involviert. Die Betrachtung der wirtschaftlichen Tätigkeit dieser Unternehmen ist deshalb Schwerpunkt der neuen DrohnenStudie.

Michael Ziegler, Autor der Studie: „Der Drohnenmarkt in Deutschland wird von kleinen Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor dominiert. Aber gerade diesen Playern, welche die eigentliche Basis der Drohnenbranche bilden, fällt es bei den hohen bürokratischen Hürden schwer am Markt zu bestehen. Um das Geschäft mit Drohnen nachhaltig anzukurbeln, fordern die Marktteilnehmer der Drohnenindustrie verlässliche politische Rahmenbedingungen. Die Basis muss daher unterstützt werden, um den Innovationsstandort Deutschland zu stärken.“

Geschäftssparten mit Potenzial

Das höchste Potenzial ist bei der Zielgruppe der Geschäftskunden sowie im Dienstleistungssektor zu finden. Spezielle Dienstleistungen mit entsprechend Entwicklungsmöglichkeiten sind die Sparten Vermessung/Kartierung, Videos und Fotos aus der Luft (Medien), Reparatur/Instandhaltung/Inspektion/Wartung und Land- und Forstwirtschaft. Weiterhin noch nicht ausgeschöpft und durch die Drohnenverordnung bzw. gemeinsamen Grundsätze der Länder weiteres Potenzial dürften die Sparten Feuer/Polizei/Rettung, sicherheitsrelevante Objektüberwachung sowie Rüstung/Militär aufweisen.

„Bislang völlig unterschätzt und kaum beachtet wird die Möglichkeiten der Sparte Software/Programmierung. Während die Herstellung der Drohnen an Bedeutung verliert, wird Software rund um die Drohne und deren Basis, die Programmierung, eine neue Stufe erklimmen. Die nächsten Jahre wird innovative Software über Erfolg oder Misserfolg von Unternehmen bestimmen“, so Ziegler weiter.

Die meisten Jobs schaffen hauptsächlich kleine bis mittlere Unternehmen zwischen 2 und 500 Mitarbeiter, die nicht länger zwei Jahre in der Drohnenbranche tätig sind und deren Geschäftsanteil an der Drohnenbranche über 25% beträgt.

Unternehmen blicken optimistisch in die Zukunft

Bei 11,83% ist zwar der Umsatz im Geschäftsbereich Drohnen im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Sie führen dies jedoch größtenteils auf die eingeführte Drohnenverordnung zurück. Ein Fünftel der Unternehmen kann einen gleichbleibenden Umsatz verzeichnen. Gestiegen hingegen ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr bei über zwei Drittel der Unternehmen. Auch im Jahr 2017 konnten Unternehmen ihren Umsatz steigern und das trotz politischer Regulierung (Drohnenverordnung).

Die Unternehmen schätzen die Geschäftsentwicklung im Bereich Drohnen in den nächsten zwei Jahren positiv ein und blicken optimistisch in die Zukunft. Denn über 60% prognostizieren, dass sich das Drohnengeschäft in den nächsten beiden Jahren weiter bzw. wieder verbessert.

Über den Inhalt der Studie

Beleuchtet werden in der Studie die Marktteilnehmer unter anderem anhand ihrer Beschäftigtenanzahl, der Konzentration auf dieses Marktsegment, die zu bedienenden Zielgruppen und welche Geschäftssparten Zukunft haben. Des Weiteren liegt ein Schwerpunkt auf die derzeitige und zukünftige Umsatz- und Geschäftsentwicklung der Unternehmen sowie deren Ziele und Maßnahmen für die Zukunft.

Die Studie richtet sich an Unternehmen aus den Bereichen Herstellung, Handel, Dienstleistung, Forschung & Entwicklung sowie an Drohnenverbände und sonstige Marktteilnehmer.

Die Studie umfasst 21 Seiten und ist im Onlineshop von DrohnenStudie erhältlich:
http://www.drohnenstudie.de/player

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