Drohnen überwachen Ausgangssperre in Spanien

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Wo alles begann

Zuerst erreichten uns Bilder und Videos aus China, die uns hier in Europa zunächst irritierten. Sprechende Drohnen verfolgen Menschen und fordern Sie über Lautsprecher auf aufgrund des ansteckenden Coronavirus nach Hause zu gehen. Eine Situation, die seinerzeit für uns hier in Europa unrealistisch schien.

Corona hat die Welt im Griff

Doch der Corona-Virus hat sich mittlerweile auf der ganzen Welt verbreitet und das öffentliche Leben weitestgehend zum Stillstand gebracht. Neben Italien, mit bisher 5.500 Toten und 60.000 infizierten Menschen, ist Spanien das am stärksten von der Corona-Epidemie betroffene Land Europas. Fast 30.000 Einwohner sind infiziert und 1.800 Personen inzwischen verstorben. Davon 400 Patienten innerhalb von 24 Stunden. (Stand: 23.03.2020)

Leben in der Geisterstadt

Um die Verbreitung der Lungenkrankheit einzudämmen, hat die spanische Regierung eine landesweite Ausgangssperre verhängt. 47 Millionen Spanier dürfen das Haus nur noch in Notfällen verlassen. Madrid gehört zu der am stärksten betroffenen Region der Viruskrankheit. Die Straßen in der Hauptstadt Madrid sind seit Inkrafttreten der Anordnung, wie in anderen Landesteilen auch, nahezu menschenleer.

Das Haus darf nur noch für Arztbesuche, zum Lebensmitteleinkauf oder für den Weg zur Arbeit verlassen werden. Um das Ausgangsverbot zu überwachen, setzt die spanische Polizei in Madrid jetzt auch Drohnen ein. Die Fluggeräte sind mit Lautsprechern ausgestattet. Sie werden eingesetzt, um Menschen aufzufordern zu Hause zu bleiben.

Wie lange uns das Virus noch bedrohen wird, das kann im Moment niemand genau sagen.

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