Space-Eye will Migranten mit einer Drohne im Mittelmeer aufspüren und retten

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Drohne sucht vor der Küste Libyens nach Flüchtlingen

Aufgrund der Corona-Krise hat Europa die Außengrenzen für Nichteuropäer geschlossen. Bereits vor der Pandemie wurde der Einsatz staatlicher Rettungsschiffe im Mittelmeer stark zurückgefahren. Darüber hinaus hält die Libysche Küstenwache vermehrt Flüchtlinge von der Überfahrt über das Mittelmeer ab. Das alles zusammen wirkt sich spürbar auf die Anzahl der Migranten aus, die versuchen, mit Schlauchbooten von Libyen aus nach Italien oder Malta überzusetzen.

Die Opferzahlen der Bootsflüchtlinge sind gesunken, aber ….                   

…die Verzweiflung treibt immer noch viele Migranten dazu, die riskante Fahrt über das Mittelmeer in einem See-untauglichen Schlauchboot zu wagen. Nicht alle überleben die überaus gefährliche Reise. Laut der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind bis zum 31.03.20 insgesamt 133 Bootsflüchtlinge auf der zentralen Mittelmeerroute ertrunken. Der Flüchtlingshilfsverein Space-Eye will gegen diese Situation etwas unternehmen.

Space-Eye – die Schwester der Sea-Eye                                          

Space-Eye ist der Schwesterverein der Seenotrettungsorganisation Sea Eye. Sie hat im letzten Jahr über 14.000 Flüchtlinge im Mittelmeer vor dem Ertrinken gerettet.

Schiffbrüchige Flüchtlinge aus der Luft finden und retten

Damit in Seenot geratene Migranten zukünftig schneller gefunden werden, plant der gemeinnützige Verein Space-Eye aus Regensburg Drohnen vor der libyschen Küste einzusetzen. Sie sollen von dem Rettungsschiff Alan Kurdi, das sich seit Dezember 2018 im Einsatz im Mittelmeer befindet, aus starten.

Drohne landet auch auf dem Wasser

Die selbstgebauten Rettungsdrohnen sind in Zusammenarbeit mit der Augsburger Organisation SearchWing konstruiert worden. Die Drohne hat keine Rotoren, sondern fliegt mit Propellerantrieb. Dadurch hat sie viele Vorteile: Sie in der Herstellung günstig, leicht, verfügt deshalb über eine große Reichweite und kann auch auf dem Wasser landen.

In diesem 1,5 minütigen Kurzfilm wird das Projekt Space-Eye vorgestellt!

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